Land der Hoffnung


14- tägige gesellschaftspolitische Reise, die als Leserreise gemeinsam mit der Tageszeitung junge Welt durchgeführt und meist vom Lateinamerika- Korrespondenten der jw begleitet wird.

Keine andere Reise liefert Ihnen so viele Informationen aus erster Hand über den politischen Prozess in Venezuela. Bedingt durch die raschen Veränderungen innerhalb des bolivarischen Prozesses ist das Programm nicht als starres Konstrukt zu sehen, sondern verändert sich, insofern gibt immer wieder neue interessante Projekte zu besuchen.

 

1. Reiseverlauf

2. Enthaltene Leistungen

3. Termine und Preise

4. Besonderheiten

 

1. Reiseverlauf

Reise ins Land der Hoffnung

1. Tag: Flug nach Caracas und bei Ankunft Transfer ins Hotel. Abends erste Besprechung mit der Reiseleitung.

Bolivarisches Erwachen

2. Tag: Nach dem Frühstück brechen wir auf zu einem Treffen mit der Basisgruppen im Stadtteil Antímano und lernen das Projekt „Escuela de Gerencia Comunitaria“ sowie andere Basisprojekte kennen. Gespräche mit den Mitarbeiterinnen über ihre Arbeit und gemeinsames Programm.

Universidad Bolivariana de Venezuela

3. Tag: Bildung war bis vor wenigen Jahren elitär und exklusiv. In der neuen Verfassung wurde Erziehung als „Menschenrecht“ und „fundamentale soziale Pflicht“ verankert. Die Bolivarische Universität wurde gegründet, nachdem sich die traditionellen Universitäten weigerten, den Prozess der Demokratisierung des Zugangs zu den Universitäten zu beschleunigen.
Nachmittags Besuch beim kommunalen Fernsehsender CATIA TV, Vive oder Telesur.

Besuch in der Parroquia San Juan

4. Tag: Als „Parroquia“ werden kleinere Veraltungsbezirke innerhalb eines Barrios bezeichnet. Die Bewohner von San Juan stellen uns ihre Projekte vor, u.a. die Misión Mercal, ein Programm, das die Nahrungsmittelversorgung zu günstigen Preisen sichern soll und in den Barrios selbst in Form von Kooperativen betrieben wird. 
Wir lernen die „Misión Barrio Adentro“ kenne, ein Programm zur kostenlosen Gesundheitsversorgung in den Armenvierteln, an dem bisher etwa 20.000 kubanische Ärzte mitgewirkt haben. Im Gespräch mit den Bewohnern und den kubanischen Ärzten erörtern wir Erfolge und Probleme des Programms – warum sich z.B. private venezolanische Ärzte gegen die Präsenz der kubanischen Ärzte in den Armenvierteln auflehnen, obwohl sie selbst nicht bereit sind, in den Armenvierteln tätig zu werden.

Aufbruch nach Morón im Bundesstaat Carabobo

5. Tag: Unterwegs besuchen wir die Papierfabrik „INVEPAL“, die nach mehrmonatiger Besetzung durch die Arbeiter nun zu gleichen Teilen den Arbeitern und dem Staat gehört und in Form einer Kooperative betrieben wird.
Von hier aus fahren wir weiter nach Barquisimeto über San Felipe und essen im Tucacas zu Mittag. Nach Ankunft beziehen wir unser Quartier und machen uns einen schönen Abend.

Kulturzentrum Cabudare

6. Tag: In der Gemeinde Palavecino besuchen wir verschiedene Bildungseinrichtungen und eine Grundschule. Im Rahmen der Misión Vuelvan Caras werden Venezolanerinnen und Venezolaner ausgebildet, wobei hier vor allem das Konzept der endogenen Entwicklung berücksichtigt wird.
Die Ausbildung und spätere Tätigkeit sollen nicht nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgen, sondern soziale, kulturelle und kollektiv-wirtschaftliche Aspekte aufnehmen. Ein Weg zur Unabhängigkeit und zu einer neuen Gesellschaftsform, die alle Bürgerinnen und Bürger in die lokale Entwicklung einbinden soll. Die finanzielle Unterstützung für diese Projekte kommt auch hier von staatlichen Stellen.

Treffen mit Künstlern in El Eneal und Duaca

7. Tag: Wir treffen uns mit einer Gruppe von Künstlern in den Dörfern El Eneal und Duaca im Bundesstaat Lara. Hier besuchen wir auch das Alphabetisierungsprogramm „Misión Robinson“, das landesweit in Zusammenarbeit mit Cuba durchgeführt wird und sprechen u.a. mit Erwachsenen, die über dieses Programm alphabetisiert wurden.
Seit Bestehen des Programms haben in Venezuela etwa 1,5 Millionen Menschen lesen und schreiben gelernt. Viele besuchen in der Zwischenzeit eine weiterführende Schule und sind nicht länger vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen.

Handwerk

8. Tag: Heute besuchen wir verschiedene Projekte in Quibor, Guadalupe und Tintorero im Bundesstaat Lara.

Politische Veranstaltung in „El Romeral“

9. Tag: Im Barrio El Romeral treffen wir heute auf die Bewohner der Gemeinde, die uns zu einem Ideenaustausch einladen. Basisgruppen erzählen von ihren Projekten und Erfahrungen. Eine gute Gelegenheit um erneut zu erleben, wie stark die Politisierung und Aufbruchsstimmung im heutigen Venezuela ausgeprägt ist.

Großgrundbesitz und Agrarreform

10. Tag: „Dies ist ein historischer Tag: Das Land soll denen gehören, die es bearbeiten“, so der venezolanische Präsident Hugo Chavez vor 10.000 Kleinbauern in Caracas im Januar 2005, wo er ein Dekret zur Gründung einer Kommission für eine Landreform unterzeichnete.
Aus Anlass des 145. Todestages des venezolanischen Bauernführers Ezequiel Zamora erkärte Chávez, dass der Kampf gegen den Großgrundbesitz vordringlich sei: Fünf Prozent aller Landeigentümer im Land verfügten über 80 % des Agrarlandes, während 75 % der Produzenten über lediglich sechs Prozent des Landes verfügten. Eine „Revolution auf dem Land“ soll erfolgen, denn wenn die Landfrage nicht gelöst werde, verdiene der venezolanische Transformationsprozess nicht den Namen Revolution, so der Präsident.

Treffen mit Basisgruppen in Yaracuy

11. Tag: Hier gibt es die größten Probleme mit Großgrundbesitzern und Yaracuy ist einer der Bundesstaaten mit den meisten Todesopfern unter Bauernführern und Landaktivisten. Vertreter von Basisgruppen erzählen von ihren Erfahrungen.

Abfahrt nach Caracas

12. + 13. Tag: Wir brechen auf nach Caracas und haben den Rest des Tages zur freien Verfügung.

Abreise

14. Tag: Der Vormittag steht zur freien Verfügung, zum Koffer packen oder für letzte Besorgungen. Gegen 14:00 Uhr Abfahrt zum Flughafen.

Eine Verlängerung auf eigene Faust ist natürlich jederzeit möglich, wir geben gerne Tipps für Badeurlaub oder andere Programme.

Ankunft

15. Tag: Ankunft in Deutschland.

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2. Enthaltene Leistungen


* alle angegebenen Transfers
* alle angegebenen Ausflüge

* deutschsprachige Reiseleitung

* Übernachtung und Halbpension in Unterkünften mit wechselndem Komfort

* Gesetzlich vorgeschriebene Reisepreissicherung

 

3. Termine und Preise

Preise pro Person

Termine auf Anfrage.

1.450,00 Euro

* Hinzu kommt der Flug nach Caracas, Venezuela, den wir gern tagesaktuell mit dem von Ihnen gewünschten Abflughafen für Sie einbuchen.

 

4. Besonderheiten

* Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen

Nicht im Reisepreis enthaltene Leistungen:

* Langstreckenflug nach Venezuela

* Ausreisesteuer, zahlbar am Flughafen

* Persönliche Ausgaben und Trinkgelder

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1 - Reisebus
2 - Besuch bei Barrio Adentro
3 - Abend in Antimano
4 - Besuch in der Alcaldía in Barquisimeto
5 - Misión Vuelvan Caras
6 - Agrarprojekt
7 - Interview beim komunalen Radio
8 - Kinderherzklinik in Caracas
9 - Besuch und Austausch
10 - Im Barrio
11 - Chavistas
12 - Caracas